Versandklassen sind unsichtbare Stempel oder Kategorien, mit denen du Produkte aufgrund ihrer Größe, ihres Gewichts oder ihrer Beschaffenheit für den Versand sortierst.
Anstatt für jedes einzelne Produkt mühsam eigene Versandkosten einzutragen, erstellst du im Hintergrund Versandklassen (z. B. „Sperrgut“, „Standard-Paket“ oder „Briefversand“) und weist diese den passenden Produkten zu.
Beispiel im Shop: Du verkaufst eine schwere Kaffeemaschine (Klasse: Sperrgut) und ein Set Kaffeefilter (Klasse: Standardversand).
- Die Berechnung: In den WooCommerce-Einstellungen legst du fest: Sperrgut kostet immer 15,00 € Versand, Standardversand nur 4,00 €.
- Der Warenkorb: Legt der Kunde nun beide Artikel in den Warenkorb, erkennt WooCommerce die Versandklassen und berechnet automatisch den korrekten Gesamtversand (entweder kombiniert oder es greift automatisch die teurere Klasse – je nachdem, wie du es einstellst).
Warum sind sie so nützlich?
- Automatisierung: Wenn du ein neues Produkt anlegst, musst du ihm nur die passende Versandklasse zuweisen (z. B. Standard-Paket). WooCommerce weiß dann sofort, was der Versand für dieses Produkt kostet.
- Misch-Warenkörbe: Sie regeln, was passiert, wenn ein Kunde ein sehr kleines und ein riesiges Produkt gleichzeitig kauft. Du kannst einstellen, dass in diesem Fall nur die Versandkosten für das große Produkt berechnet werden.
- Flexibilität: Du kannst Versandklassen auch nutzen, um für bestimmte Artikel (wie Tiefkühlware oder Gefahrgut) spezielle Express- oder Spezial-Versandkosten zu erzwingen.


